Edmund Siemers
Stiftung

Bildung, Jugend, Nachhaltigkeit

Die Stiftung

Die gemeinnützige Edmund Siemers-Stiftung sieht sich als eine dem Allgemeinwohl dienende Stiftung, die sowohl operativ als auch fördernd tätig wird. Sie steht in der Tradition der früheren unternehmerischen Philosophie von Edmund J.A. Siemers:

„Mit Wagemut etwas unternehmen, die Bildung seiner Mitmenschen zu fördern und in dem Gemeinwesen, in dem der Unternehmer verdient, Verantwortung in der Verwaltung zu übernehmen und zum Wohle seiner Mitbürger zu investieren.“

Die Vereinigung der beiden Teile Deutschlands und die Freiheit Osteuropas sind Geschenke der Geschichte, die nachträglich noch verdient werden mussten. Das wiedervereinte Deutschland ist wieder in die Mitte Europas gerückt. Hieraus ergeben sich neue Verantwortungen. Gefragt ist eine zukunftsorientierte, sozial und ökologisch verantwortlich denkende Politik, die nachstehende von der Satzung der Stiftung festgesetzte Ziele in ideeller und materieller Hinsicht unterstützt:

Bildung und Erziehung

Unterstützung von Bildungsinitiativen, insbesondere im Rahmen der Förderung des Zusammenwachsens der beiden Teile Deutschlands und der europäischen Integration der mittel- und osteuropäischen Staaten.

Jugendarbeit

die Förderung der Jugendhilfe, insbesondere durch die Integration gesellschaftlicher Randgruppen und Minderheiten im Rahmen der kommunalen Gemeinwesen- und Jugendarbeit.

Natur und Umweltschutz

Die Förderung des Natur- und Umweltschutzes, insbesondere durch den Schutz von Gewässern, Feuchtgebieten und Trinkwasser-Ressourcen sowie Renaturierung von Feuchtgebieten.

Die Geschichte

Edmund A. Simers baute zwischen 1861 und 1891, die in dritter Generation geleitete Firma G. J. H. Siemers & Co. zu einem der führenden Importeure für Petroleum auf.

 

 

Hohes Ansehen erwarb sich Edmund A. Siemers außerdem als großzügiger Förderer der Wissenschaft: 1907 beteiligte er sich an der neuerrichteten „Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung“ und entschloß sich im selben Jahr zur Schenkung eines Vorlesungsgebäudes (heutiges Hauptgebäude d. Univ. Hamburg).
Die 1919 als Familienstiftung gegründete Edmund Siemers Stiftung widmete sich nach dem zweiten Weltkrieg unter dem Vorsitz von H.E. Siemers vor allem dem sozialen Wohnungsbau.

Ab 1904 Aufbau einer Handelsflotte für die Einfuhr von Salpeter und Quebrachoholz aus Südamerika.
Edmund A. Siemers stiftete für kulturelle, soziale und kirchliche Institutionen in Hamburg. Seit 1899 stellte er bedeutende Mittel für die Errichtung und Erweiterung der Lungenheilstätte „Edmundsthal-Siemerswalde“ in Geesthacht zur Verfügung.