Die Juristin Dr. Manuela Niehaus wird mit dem Werner-von-Melle-Preis 2025 für ihre Forschungen über die Rolle nicht-staatlicher Akteure im internationalen Klimarecht ausgezeichnet. Ihre Studie Global Climate Constitutionalism „from below“, The Role of Climate Change Litigation for International Climate Lawmaking weist dazu neue Wege. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung und der Edmund Siemers-Stiftung wurde am 17. Dezember 2025 in der Handelskammer Hamburg verliehen. Die Stiftung zeichnet damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die an der Universität Hamburg eine hervorragende Dissertation zu einem gesellschaftlich bedeutsamen Thema verfasst haben. Anlässlich der Ehrung sprachen Dr. Miriam Putz, Leiterin des Geschäftsbereichs Innovation und neue Märkte der Handelskammer, die Vizepräsidentin der Universität Hamburg Prof. Dr. Natalia Filatkina sowie Dr. Ekkehard Nümann, Präsident der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Markus Kotzur von der Universität Hamburg.
Wir gratulieren Frau Dr. Niehaus sehr herzlich für Ihre herausragende wissenschaftliche Arbeit.
Zur Preisträgerin
Manuela Niehaus (*1989) studierte Rechtswissenschaft in Münster und Rio de Janeiro. Ihre Dissertation Global Climate Constitutionalism „from below“. The Role of Climate Change Litigation for International Climate Lawmaking untersucht juristische Instrumente gegen die Klimakrise. Sie entstand im Rahmen eines Joint PhD-Programms der Universität Hamburg und der Macquarie University (Sydney). Derzeit ist Niehaus Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. Dort arbeitet sie an ihrer Habilitation über das „Recht auf Heimat“ – und wie es aufgrund zunehmender Veränderungen durch Umweltkatastrophen und Klimawandel verletzt wird und geschützt werden muss.
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